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Das Antlitz der Erde in seiner Vielfalt und seiner Einzigartigkeit ist immer wieder Faszination und Herausforderung. Bei allen Verheerungen, die menschliches Tun auf dem Planeten anrichten kann, ist der Blick auf das was da ist, um so wichtiger. Zwar sind es besonders die unzugänglichen Teile des Planeten, in denen sich grandiose Landschaften und sonst bedrohte Biotope erhalten haben, aber auch die kultivierten Teile der Erdoberfläche - die Kulturräume -  scheinen wieder mehr in den Fokus  geraten zu sein - als Lebensgrundlage für Arten- und Biotopvielfalt - denn ohne die gesamte Breite der Lebensformen - vom Einzeller bis zum Menschen - ist das Leben auf diesem Planeten in seiner Gesamtheit gefährdet.

 

Was vielleicht auch die Diskussion über die hochwirksamen "Pflanzenschutzmittel" der Neuzeit in andere Bahnen lenken kann: Sie darf nicht auf die Frage beschränkt werden, ob sie womöglich beim Menschen Krebs auslösen können, wenn gleichzeitig der gesamte Unterbau des Lebens - Einzeller, Kerbtiere, Insekten und Vögel daran zugrunde gehen. Und so hat sich auch die Biologie und der Naturschutz neue (oder lange verdrängte) Erkenntnisse wieder auf die Fahnen geschrieben, die nicht die einzelne Art, sondern den Erhalt von Lebensräumen für alle Arten im Fokus haben.

 

Auch wenn ich mich zur Zeit überwiegend mit dem heimischen Raum befasse, lockt mich immer wieder Blick in andere Regionen, die mir zeigen, dass die Vielfalt zwar nicht immer an einem Ort zu finden ist, aber im Konzert der Klimazonen und geografischen Bereiche eine jede einen eigenen Klang und eine wichtige Bedeutung haben. 

 

Für mich als Fotografin bedeutet dieses, dass ich meinen Blick auf die Mitwelt - nicht Umwelt - richte und auch im Kleinen und Subtilen mit meinen Bildern zu erfassen versuche. Denn das ist der Bereich in dem wir leben und in dem Veränderungen möglich sind.

 

 

 

G R A U Z E I T  /  Z W I S C H E N    W E L T E N

 

Die graue Zeit - der Winter ohne Schnee und Eis auf dem Lande. Expeditonen mit der Kamera dorthin, wo für viele das Grausen wohnt. Doch die Zartheit der Grau- und Umbratöne erschafft eine ästhetische Welt von außerordentlichem Reiz. mehr ...

W I N T E R

 

Im Norden Deutschlands wird der weiße Winter ein immer seltenerer Gast. Umso mehr erfreut man sich an der verzauberten Umwelt. mehr ...

L A N D S C H A F T  I M   L I C H T

 

Die urtümlichen Landschaften am Schaalsee gehören zu dem fotografischen Langzeit-Projekt, das mich seit vielen Jahren in den Bann zieht.
mehr: www.edition-schaalsee.de

 

 

N O R D S E E

 

Der Mensch in seiner rastlosen Schaffenskraft schafft vieles, was seinen eigentlichen Zweck überlebt und so zu einem Monument werden kann. Relikte mit Charisma. mehr ...

G R E N Z E R F A H R U N G E N

 

Hinter der ehemaligen Grenze zur DDR finden sich Relikte aus einer anderen Zeit. Was einst der Kontrolle diente oder von den Grenztruppen fast geschliffen wurde, zeigt auf faszinierende und verstörende Weise die Vergänglichkeit menschlichen Mühens.

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N E B E L K Ü S T E

 

Die Küste Namibias grenzt direkt an die Wüste und hat nur einen natürlichen Hafen: Walfishbay. Durch den Ausbau zum größten Hafen des südlichen Afrikas könnte ein unschätzbares Naturparadies verloren gehen. mehr ....

N A M I B   D E S E R T

 

Nicht immer nur Sossusvlei, dem absoluten  Höhepunkt aller Namibia-Reisenden. Die älteste Wüste der Erde hat mehr zu bieten und ist Licht und Farbe pur.  mehr ...

R E G E N

 

Regen am Wüstenrand gehört zu den wirklich eindrucksvollen Naturereignissen. 
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L A V A

 

Leben auf heißem Grund. Impressionen von der Vulkaninsel "Big Island"
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D E R   O N G A N G A

 

Zu Besuch bei dem Naturforscher, Heiler und Künstler Eberhard von Koenen. Fotoreportage aus den Jahren 2006 und 2007. mehr ...

W Ü S T E N L E B E N

 

Leben, Arbeiten und Gastfreundschaft am Wüstenrand. Fotos und Gestaltung für eine Gästefarm am Namibrand. (Mach ich gerne Werbung für!) mehr ...